Parallelgreifer der Serie PGM von Friedemann Wagner ermöglichen eine präzise und zuverlässige Handhabung von Objekten in automatisierten Prozessen.
Funktionsweise und technischer Aufbau sind dabei denkbar einfach gehalten:
Der Parallelgreifer PGM wird pneumatisch betrieben. Druckluft bewegt den Kolben. Über ein Umlenkstück wird eine Bewegung erzeugt, die die Greifbacken öffnet und schließt.
Die Backen des PGM sind so konstruiert, dass sie sich parallel zueinander bewegen. Dies bedeutet, dass beim Schließen der Greifbacken beide gleichzeitig und stetig auf das Objekt zugehen, was eine gleichmäßige Kraftverteilung und einen sicheren Halt gewährleistet.
Die Backen sind in benanntem Umlenkstück gelagert. Sie werden links und rechts auf geschliffenen, rostfreien Führungswellen sicher geführt. Das bietet die notwendige Steifigkeit, um Kippmomente im Greif Prozess aufnehmen zu können.
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen in diesem Blog zum technischen Aufbau (mit Schnittzeichnung).
Zur Sicherheit und Effizienz des Greifens können alle Modelle des PGM mit Näherungsschaltern (Sensoren) ausgestattet werden. Diese quittieren die Position der Greifbacken und überwachen bei korrekter Einstellung die Zustände „auf“ | „zu“ | „gegriffen“.
So kann sichergestellt werden, dass das Objekt im Ablauf der Automation korrekt aufgenommen wird.
Weitere Informationen zur Abfrage mit Sensoren finden Sie in diesem Blog.
Parallelgreifer des Typs PGM sind – wie alle pneumatischen Aktoren des Herstellers Friedemann Wagner GmbH – mit Zentrier Ringen (Passungen), Gewinde- und Passbohrungen leicht montierbar. Um den Kunden die Montage spezifischer Greiffinger zu erleichtern, werden zusätzlich 4 Stück Zentrierringe beigelegt.