Schwenkantriebe von Wagner – ein anderer Ansatz mit hohem Nutzen!

Schnellüberblick: Was ist bei Wagner-Schwenkeinheiten anders?

  1. Die externen Anschläge der Schwenkeinheit bieten auf Ringflächen hohe Wiederholgenauigkeiten und volles Drehmoment in der Endlage. Das Getriebe ist dadurch entlastet und für Genauigkeit und Positionierung unerheblich.
  2. Anschlagschrauben zum stufenlosen Verstellen bis 190° (+/-95° um Mittellage). Die Einstellung des Drehwinkels und das Kontern der Anschlagplatte erfolgt außen am Schwenkantrieb. Die Aufnahme der Anschlagschrauben ist Bestandteil des hochfesten, gefrästen Aluminium-Gehäuses – Fügetoleranzen angebauter Anschläge sind somit eliminiert.
  3. Luft- und Signaldurchführungen sind als Varianten erhältlich und bieten Durchführung durch die drehende Schwenkeinheit. Somit werden zur Versorgung der Aufbauten kurze Wege realisiert und Torsionen vermieden.
  4. Patentiertes System zur Aufnahme des Näherungsschalters direkt in der Anschlagschraube. Der Näherungsschalter ist durch Eindrehen in seinem Schaltzeitpunkt bestimmbar und erlaubt so die exakte Quittierung der tatsächlichen Endlage (siehe Stoßdämpferausfallüberwachung bei Schwenkantrieb). Durch das Kontern (Rändelmutter) bleibt seine Position relativ zur Anschlagschraube stets erhalten –eine Erleichterung und Zeitersparnis bei der Installation.
  5. Die Zahnstangen sind mit Gebermagneten ausgestattet- so können in den C-Nuten alternativ kostengünstige Magnetfeldsensoren eingesetzt werden.
  6. Alle Anschlüsse bzw. Störmaße liegen auf einer Seite der Schwenkeinheit. Die Erreichbarkeit bei der Installation/Inbetriebnahme ist wesentlich einfacher und effektiver.
    Und: alle anderen Seiten können umbaut werden, was wertvollen Platz einspart.
  7. Aufnahme für hydraulische Dämpfer für hohe Massenträgheitsmomente bis 64200 kgcm2.
  8. Rastermaß für passgenaues, spielfreies Zentriersystem zur Montage ohne Bohren oder Verstiften.

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